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Marktübersicht Hybrid-Autos in Deutschland

Welcher Plug-in-Hybrid passt zu mir?

Auf dem Weg in die Elektromobilität sollen Plug-in-Hybride Brückentechnologien sein. Dabei verbinden sie das Beste aus zwei Welten: die Reichweiten fossil angetriebener Verbrennungsmotoren mit dem sauberen und geräuschlosen Elektroantrieb. Die Auswahl ist mittlerweile recht groß. Wir sagen Ihnen, welcher Plug-in-Hybrid zu Ihnen passt.

Kia Optima 2.0 GDI Plug-in, Typenbezeichnung Foto: Dino Eisele 27 Bilder

Am Anfang war – nein, nicht der Toyota Prius. Bereits um das Jahr 1900 herum existierten mehrere Varianten von elektrisch betriebenen Fahrzeugen, die über einen Verbrennungsmotor als Stromgenerator verfügten. Freilich waren diese frühen Exemplare der Automobilgeschichte weit von einer nennenswerten Serienproduktion entfernt. Dieser Ruhm, den Hybridantrieb im großen Stil für den Massenmarkt durchzusetzen, gebührt tatsächlich dem japanischen Hybrid-Pionier. Auch wenn Audi zu selben Zeit mit der Entwicklung der Duo-Modelle begann, war es der Toyota Prius, der als bezahlbare Alternative zu konventionellen Verbrenner-Pkw den Durchbruch schaffte.

Toyota Prius I 2001Foto: Toyota
Pionier: der Toyota Prius I ging 1997 in Serienproduktion.

8,5 Millionen Hybrid-Autos von Toyota

Heute ist Toyota unumstrittener Hybrid-Weltmarktführer, verbaut in Dutzenden Modellreihen Hybridantriebe und hat seit der Prius-Premiere im Jahr 1997 bis Ende 2016 über 10 Millionen Hybrid-Pkw weltweit verkauft. Und dennoch ist der Toyota Prius selbst sowie die Hybridtechnik insgesamt in Deutschland nach wie vor eine Randnotiz. Gerade einmal 47.996 der 2016 in Deutschland verkauften Neuwagen fuhren mit Hybridtechnologie vom Händlerhof – angesichts des Gesamtmarkts von 3,3 Millionen Pkw-Neuzulassungen ein Tropfen im Wasserglas.

Doch das Pendel könnte unvermittelt umschlagen, denn vor allem der in Europa besonders beliebte Dieselmotor steht vor einem Scheideweg. Fahrverbote selbst für moderne Euro-6-Diesel sind keine Utopie mehr. Zeit also, sich nach Alternativen umzusehen.

Deutsche Autobauer mit attraktivem Hybrid-Angebot

Auch in Deutschland ist Toyota und vor allem die hauseigene Nobelmarke Lexus in Sachen Hybridantrieb führend. Doch die anderen Autobauer holen auf. Bei den Kompaktwagen bieten neben dem Prius auch Audi, VW, Hyundai und BMW attraktive Hybrid-Modelle an. Die Kompakt-SUV sehen neben dem GLC 350e auch noch Volvo XC60 oder Mini Cooper SE Countryman vor. Und auch bei den großen SUV spricht die deutsche Autobauer-Gilde mittlerweile ein kräftiges Wörtchen mit.

Hybrid-Pkw spielen ihre Stärken systembedingt vor allem im dichten Verkehr aus. Auf Langstrecken und bei freier Fahrt mit hohem Verbrenner-Anteil kann der zusätzliche Elektro-Schub kaum punkten, sieht man von Rekuperationsphasen beim „segeln“ oder bei Bergabfahrten einmal ab. Besonders im innerstädtischen Verkehr haben hingegen konventionell angetriebene Fahrzeuge keine Effizienz-Chance gegen die Hybridtechnik.

Hybrid-Pkw nicht für sportliche Fahrer?

Ein weiterer Punkt ist das stressarme Fahren der stets mit Automatik und naturgemäß einer Start-Stopp-Funktion ausgestatteten Hybrid-Pkw. Das bedeutet im Umkehrschluss jedoch auch, dass speziell sportlich orientierte Fahrernaturen einen weiten Bogen um Hybrid-Autos machen. Spaßfördernde Beschleunigungsdaten versprechen erst Hybridmodelle im Bereich ab rund 50.000 Euro, da ist das Thema „Sparen“ dann doch recht individuell.

In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen die für Sie besten Hybrid-Pkw mit Daten und Preisen. Und unter diesem Link finden Sie unsere entsprechende Marktübersicht aller Plugin-Hybrid-Pkw in Deutschland.